Kreativ

mRNA – Es kommt darauf an, was man daraus macht!

Die im Technologiepark Weinberg Campus Halle (S.) ansässige Firma Wacker Biotech hat den Zuschlag für die Produktionsbereitschaft von Impfstoffen auf Basis von mRNA erhalten. 200 Arbeitsplätze werden versprochen, ein Laborgebäude und Hallen für vier Produktionslinien sollen entstehen. Am Standort Halle soll ein Kompetenzzentrum für die mRNA-Produktion entstehen. Geschaffen werden Kapazitäten für die Pandemiebereitschaft, aber auch darüber hinaus. (Dr. Schmieder)

Im Falle des Andauerns der Covid-19-Pandemie oder einer neuen Pandemie sollen Wacker Biotech und deren Partner CordenPharma (Plankstadt) 80 Millionen Impfstoff-Dosen pro Jahr herstellen. Es besteht zudem die Option, dass die Bundesregierung das Volumen auf 100 Millionen Dosen pro Jahr erhöht. Für das Bereithalten der entsprechenden Produktionskapazitäten erhalten die Firmen ein jährliches Bereitschaftsentgelt in Millionenhöhe. (dubisthalle.de)

Standort Halle

Was erst einmal nach erfolgreicher Ansiedlungspolitik klingt, hat mehrere verheerende Pferdefüße. Abgesehen von der seltsamen Idee, durch Viren verursachte saisonale Atemwegsinfektionen durch Impfungen bekämpfen zu wollen, werden die Impflinge auch nachhaltig gesundheitlich geschädigt.

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer hat die fatalen Wirkmechanismen der mRNA-„Impfungen“ im Corona-Ausschuss Nr. 82 anschaulich beschrieben, ab Stunde vier. Die Lipid-Nanopartikel wandern von der Injektionsstelle im Muskel gezielt in die Lymphknoten. Die mRNA bleibt dort Tage bis Wochen stabil und veranlasst die Zellen, große Mengen an Spike Proteinen zu bilden. Die mRNA unterdrückt aktiv die Immunaktivierung in den Dendritischen Zellen. Hiermit wird die zentrale Schlüsselzelle der Immunantwort in eine effektive Proteinfabrik umgewandelt, kann aber ihre Rolle als aktiver Immunregulator nicht mehr wahrnehmen. Das Immunsystem wird ineffektiv. Das Vaccine induced immune deficiency syndrome entsteht, abgekürzt VAIDS oder VIIDS. Florian Schilling beschreibt in seinem Buch „Post Vakzin Syndrom“ die wesentlichen Schadwirkungen – längst nicht alle.

Die Folgen

Und der kommunalpolitisch Interessierte hat jetzt neben rosa geschotterten Saaleufern auch noch freiwillige Lobbyisten der „Coronadiktatur“ in allen Altparteien. Dabei muss mRNA-Therapie gar nicht mal das „Reich des Bösen“ sein. Wie schon beim Beton kommt es darauf an, was man daraus macht. Im Sinne einer individualisierten Medizin könnte sie gute Dienste bei der Bekämpfung seltener Krankheiten und bestimmter Krebsarten leisten. Immer den mündigen, informierten Patienten und die enge gesundheitliche Überwachung des konkreten Patienten vorausgesetzt.

Hier sollte auch unsere basisdemokratische Kritik ansetzen: in der Forderung nach individualisierten, innovativen Therapieverfahren, unmittelbar auf einzelne Patienten und deren möglichst ungeschädigte Gene oder Immunzellen ausgerichtet. Statt alle Immunsysteme unbesehen zu „zerschießen“, sollten Therapien auf jeden einzelnen Patienten so zugeschnitten werden, dass das Immungeschehen nur sinnvoll und selektiv „angefasst“ wird. Zielvorstellungen dazu gibt es bereits, sogar beim Bundes-Forschungsministerium. Sicher aber beim International Consortium for Personalised Medicine (ICPerMed).

https://2020tube.de/video/prof-ulrike-kaemmerer-sitzung-82-es-gibt-kein-kostenloses-mittagessen/

https://biontech.de/de/covid-19-portal/mRNA-impfstoffe

https://orf.at/stories/3193977/

Schilling, Florian: Post Vakzin Syndrom. Hamburg 2022.

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/individualisierte-medizin.php

https://www.icpermed.eu/

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